Mächte

In diesem Bereich gebe ich einige Informationen zu den in den Büchern vorkommenden Mächten und Gruppierungen, also Ländern, Orden und Gilden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass die Geschichte nur dem Protagonisten folgt, dessen Wissen um die Welt, in der er lebt, ziemlich begrenzt ist, vor allem am Anfang. Da ich diesen Schleier der Unkenntnis nicht völlig lüften möchte, werde ich nur selten Informationen geben, die deutlich über das hinausgehen würden, was der Protagonist wissen kann. Sehen Sie diesen Bereich daher am besten als Glossar der Mächte, die in der Geschichte vorkommen, das hauptsächlich dazu gedacht ist, Ihnen zu helfen, wenn Sie bei der Lektüre späterer Bücher Einzelheiten aus den früheren vergessen haben. Die hier befindlichen Information können jedoch Spoiler beinhalten, sofern Sie nocht nicht alle Bände gelesen haben. Verwenden Sie diese Seite also auf eigene Gefahr.

Territoriale Mächte

Dieser Bereich ist den Ländern, also insbesonde den Feudalstaaten innerhalb des Reichs, gewidmet. Wenn die Geschichte sich weiter entfaltet, können später auch noch Länder im fernen Süden, also außerhalb der Grenzen des Reichs hinzukommen.

Das Reich

Das sich über den gesamten Norden des Kontinents erstreckende Reich stellt eine beachtliche Sammlung größerer und kleinerer Feudalstaaten, meist Fürstentümer oder Herzogtümer, seltener kleine unabhängige Grafschaften oder sogar freie Städte, dar. Obwohl die Regenten im Reich große Freiheiten genießen, unterstehen sie doch alle ihrem Lehnsherrn, dem König, der in südlichen Stadt Zundaj residiert. Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass der derzeitige Herrscher auf dem Thron nicht über die nötige Stärke verfügt, das Reich mit all seinen verschiedenen Lagern zusammenzuhalten. Die meisten Leute glauben aber sowieso, dass die wahre Macht im Reich beim Arkanen Orden liegt, dem man jedoch nachsagt, kein Interesse am Zerfall des Reichs zu haben.

Hocatin

Hocatin ist ein winziges Fürstentum in einer Hochebene zwischen den Gebirgen, die das Herzogtum Khondharr im Norden, das früherer Herzogtum Hymal im Osten und das Großherzogtum Thordám im Süden trennen. Die Hauptstadt des Fürstentums ist die gleichnamige Stadt Hocatin City, der Stitz des Fürsten Firót of Hocatin. Im Gegensatz zu den anderen Regenten im Norden ist Firóts Haus dort nicht einheimisch. In der Tat war der Thron von Hocatin ein Geschenk an einen seiner Vorfahren, eine Anerkennung für die langjährigen, loyalen Dienste der Famile am Reich und dessen Krone.

Hocatin ist reich and Bodenschätzen und zudem fruchtbar. Dennoch stellt die Eisenfeste zweifelsohne das eigentliche Prunkstück des Früstentums dar, da sie mit ihren Zolleinnahmen aus dem Handel mit dem Süden für ein beachtliches Einkommen sorgt.

Das kleine Fürstentum verdankt seine andauernde Unabhängigkeit hauptsächlich seiner Funktion als Pufferzone zwischen seinen ewig kontrahierenden Nachbarn, dem Herzogtum Khondharr und dem Großherzogtum Thordám. Trotzdem haben es beide sich nicht nehmen lassen, in der Vergangenheit ihren Anspruch auf den Thron Hocatins geltend zu machen.

Hymal

Das frühere Herzogtum Hymal befindet sich östlich des Fürstentums Hocatin, jenseits des Vyldampasses, und grenzt im Norden an das Herzogtum Khondharr, sowie im Süden an das Großherzogtum Thordám. Wegen der schroffen Berge gibt es allerdings zu den letztenern beiden Nachbarn keine gangbare Landverbindung. Hymal wurde zwar schon vor Jahrhunderten einmal gründlich verheert, sein jüngster Niedergang liegt jedoch erst etwa einhundert Jahre zurück. Der Grund dafür ist noch unklar.

Heutzutage ist Hymal vor allem ein Heim für Orks und vielleicht auch Schlimmeres. Trotzdem hat der Fürst von Hocatin eine Handelsexpedition in das verwilderte Land geschickt, um dort neue Erzvorkommen zu erschließen. Mit der glücklosen Expedition ging auch sein nachgeborender Sohn Fydal, der im Verlauf der Geschichte von Nikko und Danuwil gerettet wird.

Später wird der König den Prinzen Fydal zum Herzog von Hymal ernennen, der sich daraufhin daran macht, das alte Herzogtum wieder aufzubauen, angefangen bei der ehemaligen Hauptstadt Sinál.

Hymal, von dem man sagt, es sei einst von riesigen Wäldern überdeckt gewesen, besteht nun haupstsächlich aus mal flachem, mal hügeligen Grasland. Soweit Nikko weiß, gibt es vor allem im Norden noch einige Wälder und, laut Danuwil, auch um dessen neuen Lehen Telgâr herum.

Khondharr

Khondharr ist ein riesiges und wildes Herzogtum im Norden des Fürstentums Hocatin. Sein Regent, Herzog Rhobany von Khondharr, der in seiner Hauptstadt Khond residiert, soll ein ziemlich kriegerischer Charakter sein, der sich sogar mit dem König anlegen würde. Die Tatsache, dass Rhobany den Anspruch seines Hauses auf Hocatin erneuert hat, verspricht daher nichts Gutes für das winzige Fürstentum.

Es ist dann auch keine Überraschung, dass Khondharr seinen südlichen Nachbarn letztendlich überfällt. Dabei werden Nikko und seine Gefährten, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Stadt Hocatin aufhalten, zur Flucht auf die Eisenfeste gezwungen.

Thordám

Thordám ist das einzige Großherzogtum im Reich und verdankt diese Bezeichnung seiner Stärke während der Kriege, die einst das Reich schmiedeten. Nur das Herzogtum Zûldaján hatte sich dabei als noch mächtiger herausgestellt, weshalb dessen Herzöge fortan als Könige gekrönt wurden, wohingegen den Herzögen von Thordám der Ehrentitel Großherzog blieb. Der derzeitige Regent ist Großherzog Arlenn von Thordám, welcher in seiner Hauptstadt Terys residiert.

Obwohl auch das Haus Thordám einen Anspruch auf das Fürstentum Hocatin angemeldet hat, waren und sind die Beziehungen Thordáms zu Hocatin meist freundlich. Offenbar zieht der Großherzog Hocatin in seiner Rolle als Pufferzone zum eher feindseligen Herzogtum Khondharr im Norden vor.

Es ist daher auch kaum eine Überraschung, dass sich Thordám nach der Ernennung Fydals zum Herzog als dessen stärkster Verbündeter bei der Rückgewinnung Hymals erweisen wird. Allerdings kommt auch diese Allianz nicht ohne Preis.

Die Landschaft und Vegetation in Thordám schein sehr abwechslungreich zu sein. Tiefe Wälder im Norden, Weideland und Ackerflächen im Süden und immer trockener werdender Boden in Richtung Zûldajáns.

Zûldaján

Das Herzogtum Zûldaján ist das Herz des Reichs und Stammlande Seiner Majestät, des Königs, der gleichzeitig der Herzog von Zûldaján ist. Entsprechenderweise ist die Stadt Zundaj beides, Hauptstadt des Herzogtums Zûldaján und des Reiches.

Soweit Nikko sehen kann, ist die ganze Region um Zûldaján herum eher trocken und staubig. Insbesondere die Steppe, die er mit seinen Gefährten auf dem Weg nach Zundaj durchqueren muss, hinterlässt keinen besonders guten Eindruck.

Zûlifa

Das Fürstentum Zûlifa ist eine kleinere Provinz des Reichs Realm, jedoch deutlich größer als Hocatin. Zûlifa liegt südlich des Herzogtums Zûldaján.

Das Fürstentum scheint eine eher verarmte Provinz zu sein. Als Herzog Fydal Leibeigene kaufen will, um seine neuen Lande zu bevölkern, ist der Fürst von Zûlifa einer der wenigen Regenten, die sich darauf einlassen.

Orden

In diesem Abschnitt gebe ich einen Überblick über die bisher bekannten Gruppierungen von Zauberern.

Der Arkane Orden

Der Arkane Orden wurde vor einigen Jahrhunderten gegründet, nachdem ein zunächst gewöhnlicher Krieg dahingehend eskaliert war, dass diverse Hofmagier mit ihren Zaubern eingegriffen und die Menschheit damit an den Rand der Vernichtung getrieben hatten. Die Grundidee war es, Zauberer zukünftig davon abzuhalten, sich überhaupt in weltliche Kriege einzumischen. Man hoffte, dies damit zu erreichen, alle Magier unter dem Dach einer gildenähnlichen Struktur zu vereinigen, dem sogenannten Arkanen Orden. Der Orden würde dann entscheiden, bis zu welchem Grad Zauberer betrieben werden darf, ohne dabei die Welt erneut in Gefahr zu bringen. Alle Mitglieder müssten sich an die Regeln halten, sonst drohten ihnen schwere Strafen.

Zuerst stieß die Idee, den Gebrauch der Zauberei zu beschränken, unter den meisten Magiern, bei denen es sich im Allgemeinen um ziemliche Individualisten handelt, nur auf wenig Gegenliebe. Allerdings wurden sie auch nicht um Zustimmung gebeten. In der Tat waren die ersten Jahre des Ordens vor allem durch die Jagd auf renitente Zauberer geprägt, die man dann entweder zur Zusammenarbeit zwang oder ausschaltete. Nur äußerst wenige konnte man so nicht bezwingen. Heutzutage scheint, zumindest auf dem Gebiet des Reichs, nur noch der sogenannte Nekromant vom Orden völlig unabhängig zu sein.

Auch heute noch sieht sich der Orden seiner ursprünglichen Dokrin verpflichtet, den Gebrauch der Zauberei zu regulieren und zu kontrollieren, offiziell immer noch, um den Ausbruch eins neuen magischen Kriegs zu verhindern. Über die Jahrhunderte hinweg ist der geballte Wille aller Magier, welcher vom Arkanen Rat, dem Führungszirkel des Ordens, gebildet und artikuliert wird, jedoch zu einem gebieterischen Flüstern in den Ohren eines jeden Regenten geworden, zu einer Stimme, die keinen Widerspruch duldet. In der Tat sagt man dem eigentlich unauffällig agierenden Orden nach, die bei weitem mächtigste Gruppierung im ganzen Reichs zu sein, und vielleich auch darüber hinaus.

Obwohl die eigentliche Macht im Orden beim geheimniskrämischen Arkanen Rat liegt, wird er offiziell von Meister Gilhatán geleitet. Andere nennenswerte Ämter sind das des Leiters des Hauptkapitels in Zundaj, derzeit von Gilhatáns Widersacher Meister Sahil bekleidet, das des Königlichen Hofmagiers, derzeit von Meister Makûl bekleidet, und das des Erzmagiers der Stadt Zundaj, derzeit von Großmeister Peryndor bekleidet.

Die Meister des Südens

Nur wenig ist über die Zauberer im fernen Süden, jenseits des Reichs und außerhalb des Einflussbereichs des Ordens, bekannt. Der Orden verbietet den Austausch mit den Meistern des Südens zwar nicht direkt, ermutigt seine Mitglieder allerdings auch nicht dazu. Dennoch scheinen erstaunlich viele Meister des Ordens das Teleportationsmuster für den Süden zu kennen.

Gilden

In diesem Abschnitt gebe ich einen Überblick über die bekannten weltlichen Gilden.

Die Gilde der Kopfgeldjäger

Es scheint, dass die Kopfgeldjägergilde nicht nur überhaupt des Königs Erlaubnis dazu hat, aus irgendwelchen Gründen gesuchte Leute dingfest zu machen, sonder dafür auch noch das Monopol besitzt, abgesehn von staatlichen Truppen natürlich. Sogar der Arkane Orden bedient sich offenbar ihrer Dienste bei der Ergreifung von Apostaten. Der Kopfgeldjägergilde ist es jedoch nicht gestattet, Waffen zu führen, weshalb sie auf diesem Gebiet wiederum mit der Söldnergilde zusammenarbeitet.

Die Gilde der Söldner

Außer staatliche Truppen und allen Adligen stellt die Söldnergilde die einzige Institution dar, die im Besitz eines königlichen Waffenbriefs ist, die ihr erlaubt mehrere Zehntausend Männer unter einer breiten Auswahl von Waffen zu führen. Das macht die Gilde unter all denen sehr populär, die Schutz benötigen, sich aber nicht an reguläre Truppen wenden wollen oder können. Man munkelt allerdings, dass die Gilde bei der Auswahl ihrer Kunden nicht sehr wählerisch ist, solange die Kasse stimmt.

Die Handelsgilde

Die Handelsgilde reguliert alle Aspekte des Handels im ganzen Reich, was ihr nicht nur zu einer immensen Macht verhilft, sondern auch zu sagenhaftem Reichtum. Kein Wunder also, dass die Handelsgilde einer der Hauptkunden der Söldnergilde ist. Innerhalb der Handelsgilde gibt es verschiedenste Lager, die nicht selten um dieselben lukrativen Geschäftsfelder buhlen. Einige dieser Lager haben ihre Finger nicht in ganz so vielen dubiosen Geschäften wie andere.
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